Warum Üben bei Legasthenie oft nicht hilft – und was deinem Kind wirklich weiterhilft

Beitragsbeschreibung

5/3/20262 min read

Kennst du das?

Du sitzt mit deinem Kind an den Hausaufgaben.
Ihr lest Wörter, schreibt sie auf, wiederholt sie immer wieder.

Und trotzdem hast du das Gefühl:
👉 Es wird einfach nicht besser.

Viele Eltern, die zu mir kommen, sagen genau das:
„Wir üben so viel – aber es bringt irgendwie nichts.“

Und ganz ehrlich?
Diese Situation ist unglaublich frustrierend.
Für dich – und vor allem für dein Kind.

Ich bin die Diana von der Workraftwerkstatt…

… und ich arbeite mit Kindern, die beim Lesen, Schreiben oder Lernen ein wenig mehr Unterstützung brauchen.

Und ich kann dir sagen:
👉 In den allermeisten Fällen liegt es nicht daran, dass ein Kind sich nicht genug anstrengt.

Ganz im Gegenteil.

Viele dieser Kinder geben sich unglaublich viel Mühe –
nur führt dieser Einsatz nicht zum gewünschten Ergebnis.

Das eigentliche Problem: Das „Wie“

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder das gleiche Muster:

Kinder üben…

  • lesen Wörter

  • schreiben sie ab

  • wiederholen Aufgaben

Und kurzfristig scheint es sogar zu funktionieren.

Doch am nächsten Tag ist vieles wieder weg.

Warum?

👉 Weil klassisches Üben oft an der eigentlichen Schwierigkeit vorbeigeht.

Was bei Legasthenie anders ist

Kinder mit Legasthenie verarbeiten Sprache anders.

Die Verbindung zwischen Buchstaben und Lauten ist oft nicht stabil aufgebaut.
Das bedeutet:

👉 Wörter werden nicht automatisch erkannt
👉 sondern jedes Mal neu „entschlüsselt“

Das kostet enorm viel Kraft –
und genau deshalb bleibt so wenig hängen.

Ein Bild, das ich Eltern oft mitgebe

Ich erkläre es Eltern gern so:

👉 Klassisches Üben ist wie Wasser in ein Sieb zu gießen.

Du gibst dir Mühe.
Du investierst Zeit.

Aber es bleibt nicht da, wo es soll.

Und genau das führt zu diesem Gefühl:
„Wir machen doch schon so viel…“

Was das mit deinem Kind macht

Was mir besonders am Herzen liegt:

Diese Kinder merken sehr genau,
dass sie trotz Anstrengung nicht vorankommen.

Und daraus entstehen Gedanken wie:

  • „Ich kann das nicht.“

  • „Ich bin nicht gut genug.“

Vielleicht kennst du das auch von deinem Kind.

Deshalb ist es so wichtig,
hier nicht noch mehr Druck aufzubauen –
sondern genauer hinzuschauen.

Was deinem Kind wirklich hilft

Die gute Nachricht ist:
👉 Dein Kind kann lernen.

Es braucht nur einen anderen Ansatz.

In meiner Arbeit setze ich vor allem auf:

✔️ Struktur
Klare, nachvollziehbare Schritte statt „einfach drauflos üben“

✔️ Strategien
Zum Beispiel Wörter zerlegen oder gezielt Lautverbindungen trainieren

✔️ kleine Erfolgserlebnisse
Denn Motivation entsteht durch Erfolg – nicht durch Druck

✔️ Verständnis
Dein Kind braucht das Gefühl: „Ich werde gesehen – so wie ich bin.“

🌸 Und noch ein wichtiger Gedanke

Vielleicht hast du mein Bild mit der Apfelblüte gesehen.

Ich liebe dieses Bild, weil es so gut passt.

👉 Eine Blüte braucht Zeit,
die richtigen Bedingungen
und ein gutes Umfeld,
um sich zu entfalten.

Und genauso ist es bei deinem Kind.

Nicht mehr Druck bringt Wachstum –
sondern der richtige Weg.

❤️ Mein Fazit für dich

Wenn dein Kind trotz Üben nicht vorankommt,
liegt das nicht an Faulheit.

👉 Es braucht einfach eine andere Unterstützung.

Und genau hier kannst du den Unterschied machen.

👉 Zum Schluss

Wenn du dein Kind besser verstehen möchtest
und lernen willst, wie du es gezielt unterstützen kannst,

dann begleite ich dich hier sehr gern weiter.

Du bist nicht allein –
und dein Kind ist genau richtig, so wie es ist ❤️